Wer Waren international versendet, sollte nicht nur die reinen Transportkosten berücksichtigen. Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können zusätzlich Zölle, Einfuhrsteuern und weitere Importabgaben entstehen.
Mit Paket International von weltweitversenden können Sie mögliche Einfuhrabgaben bereits bei der Auftragserstellung berechnen. Dadurch erhalten Sie frühzeitig einen Überblick darüber, welche Kosten für Ihre internationale Sendung entstehen können.
Je nach gewählter Versandlösung können die berechneten Einfuhrabgaben direkt durch den Versender übernommen werden. So lassen sich unerwartete Kosten für den Empfänger und Verzögerungen bei der Importabfertigung reduzieren.
Für Unternehmen, die vollständige Kosten bereits vor dem Versand benötigen, bietet Paket International außerdem Lösungen für garantierte Gesamtkosten beim internationalen Versand.
Versandkosten und Einfuhrabgaben berechnen
Als Einfuhrabgaben werden verschiedene Abgaben bezeichnet, die bei der Einfuhr von Waren in ein anderes Zollgebiet entstehen können.
Welche Kosten tatsächlich anfallen, hängt unter anderem vom Zielland, Warenwert, der Warenart, Zolltarifnummer und dem Ursprungsland der Ware ab.
Typische Bestandteile der Einfuhrabgaben sind:
Nicht jede internationale Sendung ist automatisch zollpflichtig. Die konkrete Behandlung richtet sich nach den Einfuhrbestimmungen des jeweiligen Empfangslandes und der versendeten Ware.
Einen Überblick über Zielländer, Versandmöglichkeiten und länderspezifische Informationen finden Sie in unserer Länderübersicht für den internationalen Versand.
Für Waren, die sich im freien Verkehr der Europäischen Union befinden und zwischen EU Mitgliedstaaten versendet werden, fallen grundsätzlich keine klassischen Einfuhrzölle an.
Eine reguläre Warensendung von Deutschland nach Frankreich, Spanien, Italien oder Österreich wird daher normalerweise nicht wie eine Einfuhr aus einem Drittland behandelt.
Davon zu unterscheiden sind allerdings umsatzsteuerliche Vorschriften und Sonderregelungen, beispielsweise für verbrauchsteuerpflichtige Waren.
Beim Versand in Länder außerhalb des EU Zollgebiets sieht die Situation anders aus.
Wer Waren aus Deutschland beispielsweise in die USA, die Schweiz, nach Kanada, Großbritannien, Australien oder Japan versendet, führt die Waren in ein anderes Zollgebiet ein.
Im Empfangsland können deshalb unterschiedliche Einfuhrabgaben erhoben werden.
Welche Versandmöglichkeiten für internationale Sendungen zur Verfügung stehen, erklären wir ausführlicher auf unserer Seite zu den nationalen und internationalen Versandarten.
Ob und in welcher Höhe Zoll erhoben wird, hängt insbesondere von der Warenart und ihrer zollrechtlichen Einreihung ab.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Zolltarifnummer beziehungsweise der HS Code.
Sie bestimmt unter anderem, welcher Zollsatz für eine Ware angewendet werden kann und ob zusätzliche Vorschriften oder Beschränkungen bestehen.
Wenn Sie unsicher sind, wie eine Ware korrekt eingereiht wird, finden Sie weitere Informationen in unserem Ratgeber zum Thema Zolltarifnummer bestimmen.
Viele Staaten erheben bei der Einfuhr zusätzlich eine Umsatzsteuer oder vergleichbare Importsteuer.
Je nach Land werden hierfür unterschiedliche Bezeichnungen verwendet, beispielsweise:
Die Berechnungsgrundlage kann neben dem eigentlichen Warenwert weitere Kostenbestandteile berücksichtigen.
Für bestimmte Produktgruppen können zusätzlich besondere Verbrauchsteuern erhoben werden.
Welche Waren davon betroffen sind, hängt vom jeweiligen Empfangsland ab.
Neben Zoll und Einfuhrsteuer können je nach Land, Carrier und Zollverfahren weitere Gebühren entstehen.
Deshalb ist es für international tätige Händler und Unternehmen wichtig, nicht nur den Transportpreis zu betrachten, sondern möglichst die Gesamtkosten einer internationalen Lieferung.
Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite über garantierte Versandkosten und Gesamtkosten.
Für eine zuverlässige Kalkulation werden verschiedene Angaben zur Ware und zur Sendung benötigt.
Die Zolltarifnummer dient der eindeutigen Einordnung einer Ware im internationalen Warenverkehr.
Über sie können unter anderem Zollsatz, mögliche Beschränkungen und weitere zollrechtliche Maßnahmen ermittelt werden.
Eine möglichst genaue Warenklassifizierung ist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für die korrekte Berechnung von Einfuhrabgaben.
Mehr Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Leitfaden zur Zolltarifnummer.
Der tatsächliche Warenwert gehört ebenfalls zu den wichtigsten Berechnungsgrundlagen.
Bei gewerblichen Sendungen wird dieser üblicherweise über eine Handelsrechnung dokumentiert. Bei bestimmten nicht kommerziellen Versandvorgängen kann eine Proformarechnung verwendet werden.
Welche Unterlagen beim internationalen Versand benötigt werden und wo sie angebracht werden müssen, erklären wir in unserem Ratgeber zu den Versandunterlagen für internationale Sendungen.
Auch das Ursprungsland einer Ware kann Auswirkungen auf die Höhe der Einfuhrabgaben haben.
Bestehen zwischen dem Ursprungsland und dem Empfangsland entsprechende Handels oder Präferenzabkommen, können unter bestimmten Voraussetzungen reduzierte Zollsätze angewendet werden.
Jedes Land besitzt eigene Einfuhrbestimmungen, Steuersätze, Zollverfahren und teilweise eigene Wertgrenzen.
Deshalb kann dieselbe Ware bei identischem Warenwert in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlich hohen Einfuhrabgaben belastet werden.
Unsere Länderübersicht bietet Ihnen einen Einstieg in die jeweiligen Versand und Zollinformationen wichtiger Zielländer.
Ein typisches Problem beim internationalen Versand besteht darin, dass der Absender zwar die Transportkosten kennt, aber nicht weiß, welche zusätzlichen Kosten beim Import im Empfangsland entstehen.
Genau hier setzt Paket International an.
weltweitversenden kann mögliche Einfuhrabgaben bereits während der Auftragserstellung kalkulieren.
Damit erhalten Sie nicht nur Informationen über den eigentlichen Versandpreis, sondern können auch mögliche Zollkosten und Importsteuern frühzeitig berücksichtigen.
Das ist besonders für Unternehmen interessant, die regelmäßig international versenden und ihren Kunden transparente Gesamtkosten anbieten möchten.
Jetzt Versandkosten und Einfuhrabgaben berechnen
Eine besondere Lösung von Paket International ist die Möglichkeit, berechnete Einfuhrabgaben bereits vor dem Versand zu berücksichtigen und je nach gebuchtem Service durch den Versender zu übernehmen.
Statt dass der Empfänger erst bei der Einfuhr oder Zustellung mit zusätzlichen Kosten konfrontiert wird, können die Importkosten bereits in den Versandprozess einbezogen werden.
Das bietet insbesondere im internationalen E Commerce und B2B Versand Vorteile:
Für bestimmte Geschäftskundenmodelle bietet Paket International darüber hinaus garantierte Gesamtkosten.
Damit können Versandkosten, Zoll, Steuern und weitere relevante Kostenbestandteile schon vor dem Versand kalkuliert werden.
Voraussetzung für eine zuverlässige Berechnung sind vollständige und korrekte Waren und Versanddaten.
Wer für Einfuhrabgaben verantwortlich ist, hängt unter anderem von der vereinbarten Lieferbedingung ab.
Beim internationalen Versand sind insbesondere DAP und DDP relevant.
DAP bedeutet Delivered At Place.
Bei einer DAP Lieferung organisiert und bezahlt der Versender den Transport bis zum vereinbarten Bestimmungsort.
Die Importabfertigung und die dabei anfallenden Einfuhrabgaben werden grundsätzlich vom Empfänger übernommen.
Das bedeutet in der Praxis, dass der Empfänger während des Transports oder vor der Zustellung vom Versanddienstleister oder dessen Zollpartner kontaktiert werden kann.
Werden die geforderten Abgaben nicht bezahlt, kann sich die Zustellung verzögern.
DDP bedeutet Delivered Duty Paid.
Bei einer DDP Lieferung übernimmt der Versender im vereinbarten Umfang auch die Importabwicklung sowie die entsprechenden Einfuhrabgaben.
Für den Empfänger entsteht dadurch ein deutlich transparenterer Lieferprozess, da die relevanten Kosten bereits im Voraus berücksichtigt werden können.
Paket International ermöglicht es Unternehmen, DAP und DDP Prozesse in ihren internationalen Versand zu integrieren.
Besonders interessant ist diese Möglichkeit für Onlineshops. Auf unserer Seite Versandkosten und Einfuhrabgaben im Checkout berechnen zeigen wir, wie Versandkosten, Zoll und Importsteuern bereits während des Bestellprozesses berücksichtigt werden können.
Für einen Onlinehändler endet das Kundenerlebnis nicht mit dem Checkout.
Bestellt ein internationaler Kunde eine Ware und erhält bei der Zustellung unerwartet eine zusätzliche Forderung für Zoll, Steuern oder Gebühren, kann dies zu Unzufriedenheit führen.
Mögliche Folgen sind:
Deshalb ist es insbesondere im grenzüberschreitenden E Commerce sinnvoll, internationale Gesamtkosten möglichst früh transparent darzustellen.
Mit der Lösung von Paket International können Einfuhrabgaben direkt im Checkout berechnet und anschließend in den Versandprozess übernommen werden.
So lassen sich Produktdaten, Versandkosten, Zollinformationen, Carrier Auswahl und Versandabwicklung miteinander verbinden.
Bei regelmäßigem internationalem Versand steigt der Aufwand schnell.
Neben der Auswahl des Versanddienstleisters müssen unter anderem Wareninformationen, Zolltarifnummern, Handelsrechnungen, Versandlabels und gegebenenfalls Ausfuhranmeldungen verarbeitet werden.
Paket International verbindet diese Schritte in einem zentralen Versandprozess.
Unsere technischen Lösungen für E Commerce, ERP und WMS Systeme ermöglichen unter anderem die automatische Übernahme von Auftragsdaten, Zollberechnung, Carrier Auswahl, Labelerstellung und Dokumentenerstellung.
Für internationale Händler stehen außerdem Plugins und Integrationen zur Verfügung.
Dadurch können internationale Versand und Zollprozesse deutlich stärker automatisiert werden.
Werden die Einfuhrabgaben nicht durch den Absender übernommen, müssen sie abhängig von Lieferbedingung und Zielland in der Regel vom Empfänger bezahlt werden.
Der Versanddienstleister oder ein beauftragter Zollpartner kann den Empfänger kontaktieren und zur Zahlung auffordern.
Die Zahlungsaufforderung kann beispielsweise erfolgen per:
Werden die Einfuhrabgaben nicht bezahlt, kann die Sendung zunächst im Zollprozess zurückgehalten werden.
Im ungünstigsten Fall kann es zu einer Rücksendung oder einer anderen kostenpflichtigen Behandlung kommen.
Deshalb sollte vor dem Versand eindeutig festgelegt werden, ob Absender oder Empfänger die Einfuhrabgaben übernimmt.
In verschiedenen Ländern existieren Wertgrenzen oder sogenannte De minimis Regelungen.
Bis zu einem bestimmten Warenwert können dadurch bestimmte Einfuhrabgaben entfallen.
Die Regeln unterscheiden sich jedoch erheblich zwischen den einzelnen Staaten.
Außerdem bedeutet eine Zollfreigrenze nicht automatisch, dass keine Importsteuer oder andere Abgabe erhoben wird.
Für eine aussagekräftige Kalkulation sollten daher immer folgende Angaben berücksichtigt werden:
Mit Paket International können Sie die relevanten Angaben direkt in die Versandkalkulation einbeziehen.
Versand und Zollkosten jetzt berechnen
Je vollständiger die Waren und Versanddaten sind, desto zuverlässiger lassen sich mögliche Einfuhrabgaben berechnen.
Besonders wichtig sind:
Besonders wichtig ist eine eindeutige Warenbeschreibung.
Allgemeine Angaben wie „Teile“, „Zubehör“, „Muster“ oder „Ware“ können für eine eindeutige zollrechtliche Einordnung zu ungenau sein.
Wenn Sie regelmäßig international versenden, lohnt sich deshalb eine strukturierte Pflege Ihrer Produkt und Zolldaten.
Einfuhrabgaben entstehen im Empfangsland. Davon zu unterscheiden ist die Ausfuhrabwicklung im Versandland.
Beim Export aus Deutschland können abhängig von Warenwert, Warenart und Versandvorgang zusätzliche Zollformalitäten erforderlich sein.
Dazu können unter anderem gehören:
Paket International unterstützt bei der Erstellung und Verarbeitung entsprechender Exportdokumente.
Wenn für eine Sendung eine förmliche Ausfuhranmeldung erforderlich ist, kann auch ein Ausfuhrbegleitdokument, kurz ABD, benötigt werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zum Ausfuhrbegleitdokument und zur MRN.
Mit Paket International erhalten Unternehmen Versand und Zoll in einem durchgängigen Prozess.
Statt Transportkosten, Zollabwicklung und Importkosten getrennt zu betrachten, können wichtige Kosten und Versandinformationen bereits während der Buchung zusammengeführt werden.
Damit wird internationaler Versand deutlich kalkulierbarer.
Internationaler Versand besteht häufig aus mehr als dem eigentlichen Transportpreis.
Versandkosten, Zoll, Importsteuern und mögliche weitere Einfuhrabgaben sollten deshalb möglichst gemeinsam betrachtet werden.
Mit Paket International von weltweitversenden können Sie Versandkosten kalkulieren, internationale Versanddienstleister vergleichen und mögliche Einfuhrabgaben bereits vor dem Versand berücksichtigen.
Für Unternehmen mit regelmäßigem internationalen Versand stehen zusätzlich automatisierte Zollprozesse, Exportdokumente, DDP und DAP Lösungen sowie technische Integrationen zur Verfügung.
Jetzt Versandkosten und Einfuhrabgaben berechnen
Weitere Informationen zu unseren internationalen Versandlösungen finden Sie auf paket-international.com.
Einfuhrabgaben sind Zölle, Steuern und weitere Abgaben, die bei der Einfuhr einer Ware in ein anderes Zollgebiet entstehen können. Dazu gehören insbesondere Zoll und Einfuhrumsatzsteuer sowie je nach Warenart weitere Abgaben.
Für Waren, die sich im freien Verkehr der Europäischen Union befinden und zwischen EU Mitgliedstaaten versendet werden, fällt grundsätzlich kein Einfuhrzoll an. Andere steuerliche oder warenbezogene Vorschriften können trotzdem relevant sein.
Bei DAP übernimmt grundsätzlich der Empfänger die Importabfertigung und die damit verbundenen Einfuhrabgaben.
Bei DDP übernimmt grundsätzlich der Versender die vereinbarten Kosten der Importabfertigung einschließlich der entsprechenden Einfuhrabgaben.
Ja. Mit Paket International können mögliche Einfuhrabgaben bereits während der Auftragserstellung kalkuliert werden.
Ja. Paket International bietet Lösungen, mit denen Versandkosten und Einfuhrabgaben im Checkout berücksichtigt werden können.
Relevant sind unter anderem Warenart, Zolltarifnummer, Warenwert, Ursprungsland und Empfangsland. Je nach Warenursprung können außerdem Präferenzregelungen eine Rolle spielen.
Die Zolltarifnummer wird anhand der Eigenschaften und Verwendung einer Ware bestimmt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zur Bestimmung der Zolltarifnummer.
Als De minimis wird häufig eine Wertgrenze bezeichnet, unterhalb derer bestimmte Importabgaben nicht erhoben werden. Die konkrete Regelung unterscheidet sich je nach Empfangsland.
Die Sendung kann im Zollprozess zurückgehalten werden. Erfolgt keine Zahlung, können abhängig vom Versanddienstleister und Empfangsland weitere Maßnahmen bis hin zur Rücksendung erforderlich werden.
Das hängt unter anderem von Zielland, Warenart und Warenwert ab. Einen Überblick finden Sie in unserem Ratgeber zu den Versandunterlagen und auf unserer Seite zu den Exportdokumenten.
Bei bestimmten Exportvorgängen in Drittländer ist eine elektronische Ausfuhranmeldung erforderlich. Daraus entsteht ein Ausfuhrbegleitdokument mit MRN. Details erklären wir auf unserer Seite zum Ausfuhrbegleitdokument.
Sie können Ihre Sendung direkt bei Paket International kalkulieren: